Burma, Birma, Myanmar?

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#161 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von thai.fun » Fr 29. Sep 2017, 17:26

Somrak » 29 Sep 2017, 15:37 hat geschrieben:Max Ich hatte noch nie viel fuer Gruppen uebrig, die nur weil es Usus ist, ihre Meinung der Mehrheit anpassen.
Nichts gegen Opposition. Ich meinte das neuerdings unfaire getrumpel in Sozialmedien. Z.B. Tausendfache Fake in Facebook Twitter & co und Fake-Wahlbeeinflussung der Russen in USA etc. ... :down:

Die gescheite- Mehrheit gibt nach, der Fake- Esel bleibt stehen. Wenn du weist was ich meine. ... :bier:

Dann noch zum Handel Schweiz-Burma ...
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#162 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von bukeo » Sa 30. Sep 2017, 15:18

Somrak » 29 Sep 2017, 15:37 hat geschrieben:
Bukeo Wenn hier jemand Massenvertreibungen und Unterdrückung in Burma immer noch mit rassistisch angehauchten Ausreden verteidigt, sehe ich das Parteilogo der Rechten hier wieder. :wai:
nein, niemand verteidigt das - es ist unumstritten, das eine Vertreibung stattfindet. Nur den Ausbruch müssen die Rohingyas selbst verantworten,
nicht die armen Frauen, Kinder usw. - sondern der militärische Arm der Rohingyas mit Ata Ullah als Anführer.
Ich würde als Staatschef niemals einen Islamischen Staat erlauben, nicht in TH und auch nicht in Burma. Weil das wäre dann wohl schnell
von IS und Al Kaida überschwemmt und die würden dann dort ihre Ausbildungslager einrichten. Ein NoGo.....
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#163 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von thai.fun » Sa 30. Sep 2017, 17:30

Spiegel: "Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, verurteilte das Vorgehen der burmesischen Regierung ebenfalls scharf, mit einem Seitenhieb auf Burmas De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi: "Wir sollten das Verhalten der Regierung als das bezeichnen, was es offensichtlich ist: eine brutale, fortgesetzte Kampagne, die der ethnischen Säuberung dient. Führungspersönlichkeiten, die früher so viel für die Demokratie in Burma getan haben, sollten sich schämen". ...
(Ist nur in-etwa meine Meinung)
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#164 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von bukeo » Sa 30. Sep 2017, 18:50

thai.fun » 30 Sep 2017, 18:30 hat geschrieben:Spiegel: "Die US-Botschafterin bei der Uno, Nikki Haley, verurteilte das Vorgehen der burmesischen Regierung ebenfalls scharf, mit einem Seitenhieb auf Burmas De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi: "Wir sollten das Verhalten der Regierung als das bezeichnen, was es offensichtlich ist: eine brutale, fortgesetzte Kampagne, die der ethnischen Säuberung dient. Führungspersönlichkeiten, die früher so viel für die Demokratie in Burma getan haben, sollten sich schämen". ...
(Ist nur in-etwa meine Meinung)
ja, ich stelle auch fest, das es den Aussenstehenden am liebsten wäre, Suu Kyi würde sich gegen das Militär stellen.
Für die wäre dann Suu Kyi eine tolle Aktivistin, auch wenn sie dann vom Volk gehasst und vom Militär für den Rest ihres Lebens eingesperrt wird.

Ich kann es Suu Kyi nicht verübeln, das sie dieses Risiko nicht eingeht. Sie hat leider nur 2 Optionen:

1. sie entscheidet sich für ihr Volk und versucht hier was in Richtung Demokratie, Entmachtung des Militärs step by step was weiter zu erreichen, oder
2. sie stellt sich gegen ihr Volk und auf Seite der Rohingyas und wandert dann in den Knast oder lebenslangen Hausarrest. Nochmals kommt sie in ihrem Alter sicher nicht mehr raus.

Ich hätte mich auch, schweren Herzens für Nr. 1 entschieden. Für Nr. 2 hätte ich die Verantwortung der UN übertragen.
Auch wenn sich das Militär zurückzieht, die radikalen Buddhisten - und das sind Millionen - würden den Rest erledigen.
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#165 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von thai.fun » Sa 30. Sep 2017, 21:41

Schon das sie im Land geblieben ist und bleiben wird, zeigt das Sie wirklich nur für ihr Land und Volk soviel riskiert hat und immer noch riskiert ... Es gibt in der Vergangenheit auf Erden x-tausende die gleiches riskierten und "verschwanden"... Über die Grenzen, ins Nirwana oder ... Das scheint trauriger-weise, aus Gewohnheit, verhältnismäßiger als jemandes der so lange wie Suu Kyi durchhält.
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#166 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von bukeo » So 1. Okt 2017, 14:55

thai.fun » 30 Sep 2017, 22:41 hat geschrieben:Schon das sie im Land geblieben ist und bleiben wird, zeigt das Sie wirklich nur für ihr Land und Volk soviel riskiert hat und immer noch riskiert ... Es gibt in der Vergangenheit auf Erden x-tausende die gleiches riskierten und "verschwanden"... Über die Grenzen, ins Nirwana oder ... Das scheint trauriger-weise, aus Gewohnheit, verhältnismäßiger als jemandes der so lange wie Suu Kyi durchhält.
genauso ist es. Sie hat halt keine Macht beim Militär, aber es ist schon ein Weg nach vorne, wenn sie sich um Bildung, Wirtschaft usw.
im Lande kümmert. Das Militär muss von aussen unter Druck gesetzt werden. Suu Kyi hat da keinerlei Chancen.
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#167 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von Somrak » Mo 2. Okt 2017, 06:50

Die Fragen bei Burma, die man mMn einfach nicht vergessen darf, sind, gibt es da EIN VOLK ?
Hat die Mehrheit in einem Land das Recht, alle anderen "Völker" zu unterdrücken?
..... ?
SORRY, NEIN !
Ich gebe zu, auch geglaubt zu haben, die Dame haette sich fuer eine Demokratie im westlichen Sinn eingesetzt.
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#168 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von bukeo » Mo 2. Okt 2017, 08:19

Somrak » 02 Oct 2017, 07:50 hat geschrieben:Die Fragen bei Burma, die man mMn einfach nicht vergessen darf, sind, gibt es da EIN VOLK ?
Hat die Mehrheit in einem Land das Recht, alle anderen "Völker" zu unterdrücken?
..... ?
SORRY, NEIN !
richtig, hat es normalweise nicht. Aber wenn die Mehrheit - also fast alle im Lande, eine Minderheit nicht dulden, wäre es
für die Minderheit sicherer, andere Lösungen zu suchen. Keine Armee, keine Polizei der Welt - kann eine Minderheit auf Dauer vor der
gesamten Bevökerung beschützen - ist einfach logistisch/technisch nicht möglich.
Lebe ich in einem Dorf meiner Frau und ich lass mich von ihr scheiden und danach steht das gesamte Dorf gegen mich, dann gucke ich - das ich
die Kurve noch kriege. So auch bei den Rohingyas.

Ich gebe zu, auch geglaubt zu haben, die Dame haette sich fuer eine Demokratie im westlichen Sinn eingesetzt.
Ich fuehle mich schwer getäuscht.
doch, sie hat sich eingesetzt - soviel wie es nur möglich war. Sie hat sogar mit der Schaffung einer Position für sie die rote Linie
tw. überschritten - viele dachten, sie würde verhaftet werden. Es wurden seitens der Armee auch schon Warnungen gegen sie ausgesprochen.

Was soll also Suu Kyi deiner Meinung nach machen, wenn sie keine Kontrolle über die Armee hat und man ihr die auch nicht
zugesteht? Sie kann gar nix machen - ausser zurücktreten und fluchtartig das Land verlassen - und dann?

Suu Kyi wäre ohne ihre Beliebtheit beim Volk schon lange erschossen worden. Nur ihr Volk rettete sie - weil es ansonsten einen massiven
Aufstand gegeben hätte. Bringt sie ihr Volk gegen sich auf, ist sie tot.
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#169 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von thai.fun » Mo 2. Okt 2017, 12:19

Somrak » 02 Oct 2017, 07:50 hat geschrieben: Hat die Mehrheit in einem Land das Recht, alle anderen "Völker" zu unterdrücken?
Zur Zeit sicher auch ein von der "Mehrheit" gewählter Trump. :bier:
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#170 Re: Burma, Birma, Myanmar?

Beitrag von Somrak » Di 3. Okt 2017, 09:38

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