Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemacht?

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#16 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Do 13. Feb 2014, 03:34

plaaloma hat geschrieben:Ich setze das mal als Erinnerungsposten hier rein (komme ich heute nicht dazu)


:?: Gab es da in der naeheren Vergangenheit Arbeiten , Baumassnahmen, ... im zusammenhang mit Hochwasserschutz, Bewaesserung?

Wahrscheinlich habe ich was auf die Schnelle gefunden?!

Wie lange ist das jetzt schon mit der "Trockenheit"?

Der Flughafen Sukhothai wurde etwa 1996 in Betrieb genommen.
2011 stand er unter Wasser.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/Thailand_Flut_Falschfarben_2011.jpg
Dann hat YL 350 Mrd TB Hochwassserschutzmassnahmen verbaut.
Gab es da was am Flughafen und in der Hoehe am Yom?

Wenn die ausgetrockneten Klongs auch da liegen und die trockenheit erst seit 2-3 Jahren auftritt, koennte das eine Hauptursache sein.

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#17 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Fr 14. Feb 2014, 01:20

Ich komme mit den alten Sachen nicht nach, ...
Schon wieder eine Meldung:

An einem Klong kann man doch auch Wasser reinlaufen lassen oder ist ober drueber auch schon trocken?
In Ayutthaya wurde doch auch viel Geld fuer HochwasserSchutz verbaut. Ich denke da braucht man nicht weit zu suchen, insbesondere bei den Industriegebieten.
Gibt es uebersichten/Listen/Karten, wo YL ueberall gewuehlt hat??

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#18 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Fr 14. Feb 2014, 07:44

Auf dem Bild ist schon eine Ufermauer (rechts) zu erkennen und der Klong scheint tiefergelegt. Es wurde scheinbar ein Querdamm aus Saendsaecken gebaut, aber vermutlich zu spaet, die Grundwasserabsenkung scheint bereits abgeschlossen zu sein.
Wo das Bild genau gemacht wurde habe ich nicht gefunden, waere aber interessant.

Es gibt dort viele Golfplaetze!?? Dort koennten Ursachen liegen. An einigen Zufahrten "verschwinden" die Klongs.

An anderen Stellen sehen die Klongs "bewirtschaftet" aus. Es ist schwer zu erkennen, die Fotostrecke ist scheinbar aelter, als die Satellit-Aufnahmen. Teilweise koennten Fischzuchten sein, an anderer Stelle sieht es aus wie "schwimmende Gaerten"(??), Muschel zucht (??), ...
Neben Bruecken gibt es auch andere "Querstreben" wo eventuell das Wasser gesperrt wird.

Egal was geplant ist, gemacht werden soll, es bedarf immer einer UVP.(UmweltVertraeglichkeitsPruefung). Dabei muss auch immer die Auswirkungen auf das Grundwasser untersucht werden.

Ich stelle mir das Grundwasser nicht wie ein Fluss oder See vor. Ich denke, es ist eine starkwasserdurchlaessige Schicht (Sand, Kies) , die nach oben und unten durch fast undurchlaessige Schichten abgesperrt sind
KlongGrundwasser01.jpg


Eventuell kann der Klong auch bis in die Grundwasserschicht gehen, auf jeden Fall wird Wasser durch den erhoehten Wasserstand in das Grundwasser gedrueckt, von wo es die Bauern in ihre Felder pumpen koennen.
Wichtig ist, der Ablauf des Klongs muss auf der Hoehe abgesperrt bleiben.

Das gilt auch wenn man den Klong tieferlegt:
KlongGrundwasser02.jpg

Solange der Klongabfluss in der Hoehe gesperrt bleibt und von hinten (Fluss) Wasser nachlaufen kann, wird das Grundwasser aufgefuellt.

Bei Hochwasser kann man das Ablaufwehr oeffnen, damir mehr ablaufen kann. Das muss aber bei allen Wehren Richtung Meer auch angepasst werden, sonst gibt es dort Rueckstau.
Sowie der Wasserspiegel im Klong sinkt (Ende der Regenzeit), muessen die Wehr wieder (schrittweisse) zugesperrt werden.

Macht man das nicht:
KlongGrundwasser03.jpg

... laeuft der Klong leer, das Grundwasser wird abgesaugt, die "Duerre" ist da.
Ist das Kind in den Brunnen gefallen, ... Wehr unten (Ri Meer) absperren und den Klong nachlaufen lassen/auffuellen.
Die Bauern muessten dann auch direkt aus dem Grundwasser pumpen koennen.
Wichtig ist, mit Ende den Regenzeit, sollte nach Moeglichkeit jeder Tropfen Wasser im Land bleiben! ;-)

Solange im Chao Phraya noch genug Wasser ablaeuft, sollte es moeglich sein "oben" Wasser abzuleiten. Es muss nur dort bleiben, also Ablaeufe, die in der Regenzeit geoeffnet/ heruntergedreht wurden, wieder hoch.
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#19 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Sa 15. Feb 2014, 02:10

Die Region Ayutthaya hat immerhin 1420 mm Niederschlag im Jahr, Jan + Feb sind sehr trocken, im Maerz (>40mm) undApril (>60mm) verbessert sich die Lage wieder etwas.
Ich mit jetzt mal nit "3-D" ueber das Gebiet "geflogen". ... ueberall verschwinden kleinere Klongs (illegale Landgewinnung?), groessere werden durch Strassenbau abgeschnitten, eingeengt, ...
Irgendwie kommtes mir vor, die Klongs werden als unnoetiger Balast angesehen. :down:

Die Fluesse aus dem Norden und Nordosten sollten noch genug Wasser bringen.
Diese Duerre ist von Menschenhand gemacht. :-|

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#20 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » So 16. Feb 2014, 08:21

:? :?

Korat prepares for looming drought

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Irgendwie stimmt da was nicht. In den Saudaemmen ist doch ordentlich was drin.

Da gibt es ganz vorne an der Muendung in den Mekong noch einen, (Stromerzeugung? ist der denn auch leer? Hat der das Land leer gesaugt?

Da sind jetzt etwa 7-800 mio m³in den Daemmen. In dem Bereich kommen etwa 8-12.000 mio m³ an Regen runter.

Januar und Februar sind fast Null Niederschlag. Ab Maerz zieht die Niederschlagsmenge wieder leicht an (Mar 40 mm, April 60 mm, mai 150 mm).
Ich habe keine Ahnung ob mit dem Dammwasser Strom erzeugt wird.

Irgendwie hat man auch hier scheinbar das ganze Grundwasser leerlaufen lassen. zB durch tieferlegen der Fluesse.
Denkbar ist auch , dass durch Tiefenbrunnen viel vom Grundwasser in tiefere Schichten verschwindet.
Wenn irgendwo bei einer groesseren Baumassnahme (ca 30m und mehr tief) die Schicht zum Tiefenwasser durchbrochen wurde, koennen da groessere Mengen des Grundwassers verloren gehen.
Wie ist das den im mittellauf des Mon? Ist da auch Trockenheit. Wenn nicht ist die Ursache* im Oberlauf.
Behelfsmaessige Staustufen in den Fluessen(Sandsaecke) halten das Grundwasser zurueck und kann von da ins Land zurueckgepumpt werden.

Meiner Ansicht nach sollte an alle Staudaemmen das Wasser Richtung Westen gebracht werden (vermutlich sind keine Kanaele da!?)
:? :? ich mache eine Zeichnung

*die oder diese muessen gesucht werden!!

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#21 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon bukeo » So 16. Feb 2014, 10:20

plaaloma hat geschrieben:
Irgendwie stimmt da was nicht. In den Saudaemmen ist doch ordentlich was drin.


man kündigt eine Katastrophe an, erklärt dann den Katastrophen-Notstand, stellt dazu dann Gelder bereit - wie bei den Überflutungen - und die versanden dann in der trockenen Wüste von Dubai.

Bevor die Reformen starten, müsste diese Regierung weg und eine Kommission bzw. die NACC ungestört alle Transaktionen überprüfen. Ich denke, da kämen Sachen zum Vorschein, von denen heute noch keiner auch nur ahnt.
Besuche auch unseren Blog: http://www.schoenes-thailand.at und unter Twitter auf @schoenesthailan

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#22 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Mo 17. Feb 2014, 08:49

Das mag stimmen, aber ausgetrocknete Fluesse muessen eine Ursache haben.
Ich bleibe dabei, da hat eine "das Wasser abgegraben"!

Ich wuerde an geeigneten Stellen Behelfswehre aus den grossen Sand"saecken" (?1-2 m³) in den Fluessen bauen. Diese Dinger haben den Vorteil, die kann man von aussen mit einem Kran bei einsetzender Flut herausheben.

Nur mal um Verstaendnis fuer die Grundwassser Problematik zu wecken, grob "ueberrechnet" sind in dem Gebiet der 6 Daemme etwa 7.-8.000 mio m³Grundwasser und Bergwasser.
Wenn das zu Ende der Regenzeit "voll"(!) ist, sollte das locker ueber die Trockenzeit ausreichen, zumal dann ja noch etwa 700 mio m³Wasser aus den Daemmen zur Verfuegung steht.
In den Meisten Gebieten geht es um 4-5 Monate. Davon geht noch die Reifezeit ab.

Laesst man aber das Grundwasser ablaufen oder laesst dem Oberflaechenwasser in der Regenzeit nicht die Moeglichkeit zu Versickern, hat man eine Selbstgemachte Duerre (und ein selbstgemachtes Hochwasser).


Im Pak Chong District haette ich auf den ersten Blick gesagt, da macht man einen NP draus und siedelt die Menschen um. Die Region ist aber wahrscheinlich zu kalt fuer Elefanten und fuer anderes gibt es wirklich schon genug "NPs".
Mir ist nicht klar, in welche Richtung die Daemme Takhong und PhaPhloeng entwaessern.

Die natuerliche (!!) Aufforstung der Haenge wuerde bestimmt den Wasserhaushalt verbessern. Plantagen verbrauchen Wasser . :down:

Ich finde auch keine Niederschlagsmengen fuer diese Region. Gibt es da Ueberschwemmungen?

Ansonsten sollte ausserhalb der Taeler nur Sachen angepflanzt werden, die wenig Wasser brauchen.

Fuer den restlichen Bereich wird dringend die Ursache fuer die Senkung des Grundwassers gesucht.

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#23 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Mo 17. Feb 2014, 22:47

Da, schon das naechste Problem:

Ich weiss immer noch nicht, welchen Hoehenunterschied der Mekong vom "Goldnen Dreieck" bis zur Muendung des Mun-Rivers hat.

Das ungewöhnliche Phänomen wurde das erste Mal letztes Jahr bemerkt, als im Dezember innerhalb von zehn Tagen der Pegel des Mekong River von 2,73 Meter auf 6,75 Meter anschwoll.

Ebenfalls ungewöhnlich war, dass Anfang dieses Monats der Pegel auf 1,60 Meter fiel. Normalerweise führt der Fluss nur in der heißen Jahreszeit so wenig Wasser.

Ich lese das so, dieses Phaenomen tritt/trat auf der ganzen Strecke auf!??

Positiv ueberrascht war ich, dass es schon diese Mekong River Kommission (MRC) gibt. Die scheint aber nicht viel Macht zu haben, sonst wuesste sie davon und haette die Mitgliedslaender vorab informiert.

Auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass "Arbeiten" im Oberlauf solche Auswirkungen haben koennen. 4 Meter Hoehenunterschied sind eine unwahrscheinliche Wassermasse.
Wenn China in der Trockenzeit die Daemme befuellt, ... :idiot: fuegt es sich selbst unterhalb Schaden zu. Es sollte auch klar sein, soetwas foerdert ohne Absprache nicht die Freundschaft.

Das mit dem Regen im Dezember sollte man aber eigentlich wissen/ nachpruefen koennen.

Ich vermute eher, da hat jemand im Unterlauf etwas nicht Abgesprochenes gemacht, oder man hat nicht bedacht, dass es diese Auswirkungen haben koennte.

Ich hatte ja an anderer Stelle die Idee, auf der Hoehe Einmuendung Mun-River den Mekong zu verbreitern, damit das Wasser in der Regenzeit schneller wegkommt. Hatte dann aber dann schnell Bedenken , das verursacht im Oberlauf Niedrigwasser, so wie es jetzt der Fall ist. Ohne ein Wehr oder Teilwehr halte ich das deswegen nicht fuer machbar.

Ich vermute aber so etwas in der Art, hat jemand im Unterlauf gemacht.

Es gibt zwei Problemstellen "4000-Inseln" und Kratie. Soweit ich mich erinnere geht es da jeweils um Hoehenunterschiede (Stromschnellen/Wasserfaelle) von 10-20 m.
Meiner Ansicht nach kann man da "weiter oben" einen Kanal abtrennen, der dann beschiffbar waere. Waehrend man da am Bauen ist muss man das Wasser absperren. Da dort dann weniger Wasser durch kann , entsteht im Oberlauf ein Rueckstau. (??Dezember)
( :oops: Ich habe habe keinen Ueberblick, wie weit(/hoch) das zurueckgehen kann.)

Wenn man nach dem Bau wieder aufmacht und hat keine Wehre im Kanal, sollte da mehr Wasser durchfliessen wie sonst um die jeweilige Jahreszeit.

(Aber auch da habe ich einen Knick im Denkgehaeuse und kann mir nicht vorstellen, wie weit sich das auswirkt.)
Ohne Wehr wuerde das auch eine teilweise Trockenlegung der Faelle bedeuten. Auch sollte das im Unterlauf bemerkbar sein.

Im Zusammenhang mit der Austrocknung des Mun, war ich fuer mich zum Ergebniss gekommen, von etwa November bis etwa April sollte man versuchen das soviel wie moeglich Wasser im Land bleibt. Also den Ablauf in den Fluessen bremsen.

Ich habe keine Ahnung, was da fuer Druecke entstehen, auch fehlen mir die Hoehenunterschiede, aber meine Idee war, Behelfswehre/Teilwehre (es ist ja kein Geld da) zu bauen.
Mit diesen grossen (1-2 m³*) Sandsaecken hat man bei Hochwasser die Ufer erhoeht. Ich weiss halt nicht ob man damit eine Quersperre bauen kann, wobei sich der Druck bestimmt erhoeht (?Fliessgeschwindigkeit).
Ansonsten war die Idee, man faengt zum Ende der Regenzeit an, den Fluss vom Ufer her 5,10, 15 % zuzubauen. Vielleicht koennte man auch nur eine "Sack"reihe unter Wasser bauen (als gemeinsames Projekt mit Laos wuerde die Wirkung verstaerken). Man koennte vorher Betonsaeulen auf Luecke einrammen und dann die Sand"Saecke"* dahinter.
Diese Behelfswehre muessten dann vor Beginn der Regenzeit schrittweise abgebaut werden (Saeulen wuerden dann natuerlich stehen bleiben).
Das koennte man auch noch mit einer Flusserweiterung an Engstellen kombinieren. Geeigneter Aushub koennte zur Verfuellung der Saecke benutzt werden und der Negativeffekt durch die Saeulen (waehrend Hochwasser) wuerde dadurch wieder wettgemacht.

Ich bin nur der Meinung, es muss dringend etwas gemacht werden, wenn nicht die Ursache fuer die Senkung des Wasserspiegels beseitigt werden kann.
Wenn das Wasser bereits so frueh so niedrig steht, wird das den Grundwasserspiegel im Einzugsgebiet des Mekongs (natuerlich auch in Laos) senken. Und damit waere man auf dem Weg zur Trockenheit, wie in Korat auch.



*gibt es einen Namen fuer diese Riesenteile :?:

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#24 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Mi 19. Feb 2014, 05:52

Mir ist schon klar, wie breit der Mekong ist. Ich hatte auch schon ueberlegt, ob die Duerre in Korat eine Aehnliche Ursache haben koennte. Aber durch den Staudamm an der Muendung von Mun, sollte man das eigentlich ausschliessen koennen.
Ich denke die Ursache fuer den Mekong liegt weiter suedlich.

Hier die Bilder zu den Ideen von gestern:
Mekong niedriger Pegel.jpg

Der Mekong fuehrt viel zu frueh Niedrigwasser. Es besteht die Gefahr, der Grundwasserspiegel sinkt zu stark ab und der Fluss ist nicht beschiffbar.

Die Frage , ob die Saecke den Druck aushalten, muss vorab geklaert werden.
Mekong Unterwasserwehr.jpg

Es wird auf dem Flussgrund (unter Wasser) eine Reihe von den Grossen Saecken aufgereiht. Der Fluss sollte sich aufstauen, der Pegelstand wird erhoeht, es wird mehr grundwasser zurueckgehalten, aber es koennen immer noch keine Schiffe fahren.
Da die Grenze in der FlussMitte ist, muesste Laos beteiligt werden.

Man koennte auch noch BetonRammSaeulen benutzen, wobei eigentlich mehr den Druck von oben aushalten muessen, hier kaeme Druck von der Seite dazu.
Wenn man jetzt den Fluss von beiden/einer Seiten verschmaelert, ...
Mekong seitliches Wehr.jpg

.... steigt das Wasser, Grundwasser bleibt ebenso erhalten, aber die Boote koennten auch in der Mitte fahren.

Das muss natuerlich, abhaengig vom Gefaelle , an mehreren Stellen wiederholt werden.

Genial waere halt, wenn man da richtige Wehre reinbaut. Man koennte eine Gesellschaft mit Startkapital ausstatten und die baut ueber Schuldenaufnahme die Wehre, baggert den Fluss aus, .... nimmt Gebuehren von den Booten, die sonst nicht fahren koennten.

Die Boote koennten eine "Jahres-Flagge" fuer bestimmte abschnitte kaufen, aehnlich Autobahn Gebuehren.
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#25 Re: Wer hat den Regen geklaut?oder ist die Dürre selbstgemac

Beitragvon plaaloma » Mi 19. Feb 2014, 13:48

Jetzt wird es aber wirklich "heftig bis kritisch"! :shock:



Natuerlich darf man den ChaoPhraya in BKK nicht trockenlegen, aber es muss versucht werden so viel wie moeglich Wasser "im Land" zu lassen!

Soweit moeglich ist alles ueberschuessige Wasser vom Tha Chin in Richtung ChaoPhraya (CP) zu leiten.
Das sollte, soweit moeglich vom MaeKlomg unterstuetzt werden.

Das gleiche von der anderen Seite, alles ueberschuessige Wasser vom BangPhakong muss in Richtung Westen (BKK) zum CP ueber die Klongs gehen.
amit kann verhindert werden , dass der CP trocken laeuft.

Weil gleichzeitig muss im Oberlauf versucht werden, soviel wie moeglich von dem Flusswasser (s.o.) ueber die dafuer vorgesehenen Klongs ins Land laufen zu lassen, damit dort der Grundwasserspiegel erhoeht wird. Dieses Wasser zieht mit dem Grundwasser wieder (etwas weiter unten) zum Fluss, von wo es wieder ueber Klongs quer ins Land gebracht werden kann.

Das Wasser aus den Staudaemmen sollte auch so frueh wie moeglich ueber vorhandene Klongs "ins Land in Richtung Norden" gebracht werden.
Die Klongs muessen gereinigt/wiederhergestellt werden damit das Wasser auch verteiltb werden und versickern kann.

Die Fluesse sind durch vorhanden (?) Wehre stufenweise abzusperren, damit sie nicht trocken laufen. Alternativ Behelfswehre (S.Hier: http://www.nittaya.at/viewtopic.php?f=12&t=1820&p=71190#p71190 )

Die Landwirte konnen ueberall aus dem Grundwasser pumpen, sind aber zu groesster Sparsamkeit zu verpflichten! Ueberall muss unnoetiges Verdunsten verhindert werden.*

Durch AWD http://www.nittaya.at/viewtopic.php?f=12&t=1810#p69062 wird 15-25% Wasser gespart (Verdunstung), das werden die entscheidenten 15-25% sein.
Wenn das fuer die gesamte Region eingesetzt wird, bleibt auch immer noch Wasser, das "verlagert" werden kann.

Ich werde ein paar Bilder dazu erstellen (spaeter).

*zB Wasser aus unaktiven Fischteichen wird in dem Gesamtkreislauf gegeben, damit es nicht verdunstet (Becken steht leer!).


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